…Endzeitstimmung…

…heute weckt uns wieder das Rauschen der Wellen, das Wasser ist aufgewühlt und die für heute angedachte Bootstour können wir wohl vergessen… es ist windig und kühl… der Platz leert sich zunehmend und irgendwie sind auch wir in Aufbruchstimmung… das Ende des Urlaubs rückt immer näher, dabei sind wir doch, gefühlt, gerade erst angekommen…

…so passt der wolkenverhangene Himmel heute auch zu meinem Gemüt…

…wir steuern den kleinen Dorfladen an, aus dem die Grillspieße waren mit denen das Kind die letzten zwei Abende gefühlte drei Tonnen Marshmallows gegrillt hat, denn wir wollen auch solche Spieße haben…

…am Straßenrand stehen hier überall Obstbäume und Sträucher…

…Tuja ist wie leergefegt… vom Trubel der letzten Tage ist nichts mehr zu sehen und nun wirkt dieser Ort wieder als wäre die Zeit stehen geblieben…

…gegen Nachmittag füllt sich der Campingplatz tatsächlich wieder aber in der Strandbar sitzen wir allein mit dem letzten Meerblickbier…

…Morgen wollen wir aufbrechen von hier… unfassbar, dass wir in einer Woche schon wieder zuhause sein werden… ich möchte das nicht…

…aber noch sitzen wir hier am rigarer Meerbusen in der Strandbar mit einem kalten Bier… zwar regnet es über Tag aber es ist kein Wind… es könnte also durchaus schlimmer sein…

…wir philosophieren darüber wo wir die letzten Tage verbringen möchten, kommen aber zu einem wirklichen guten Ergebnis…

…die Sonne ist uns heute auch noch mal ganz besonders gut „gesonnen“ wie ich meine… nach dem Regentag dann doch noch DAS:

…Fahrradtour mit Klappspaten…

…wir sitzen noch lang am Feuer und morgens brummt tatsächlich etwas der Kopf… aber was soll‘s… heute Fahrradtour der zweite Versuch…

…wir wollen nach Liepupe, denn dort gibt es einen etwas größeren Dorfladen und evtl. endlich eine Schaufel für das arme Kind, welches seit Tagen keine Wassergräben graben kann… ein Drama in drei Akten…

…zunächst finden wir aber nur viel Wald, viel Nichts und einen Friedhof mitten drin…

…wieder sind viele Einheimische im Wald unterwegs und sammeln Beeren oder Pilze… das haben wir hier schon oft beobachtet… in Estland ist in der APP für Picknickplätze usw. sogar aufgeführt was man dort finden kann, also Pilze, Beeren oder Ähnliches…

…Liepupe ist ein kleines Dorf mit wenigen Häusern… Alles, wie meist hier, sehr weitläufig… in jedem Garten ist ein Brunnen für die Wasserversorgung… und dann gibt es diesen kleinen Dorfladen, indem wir tatsächlich das hier bekommen…

…der perfekte Kinderklappspaten… wunderbar…

…der Rückweg führt uns wieder durch viel viel Nichts…

…und über uns kreisen schon die Geier… ähm… Störche…

…der Nachmittag wird faul am Strand verbracht und Abends gibt es Essen aus der Strandbar usw…

…als es am Abend kühler wird machen wir ein Feuer auf der Wiese und wieder werden Marshmallows gegrillt… also vom Kind… ich mag die Dinger nicht…

…aber Feuer und Sonnenuntergang… das geht immer…

…Fahrradtour mit Umwegen…

…am Morgen wecken und keine Wellen… die Bucht ist so ruhig, dass man das Meer kaum hört obwohl es ziemlich windig ist…

…heute wollen wir eine Fahrradtour machen… schließlich sind wir bisher noch garnicht dazu gekommen die Fahrräder überhaupt vom Träger zu holen…

…irgendwo neben dem nächsten Ort ist ein Leuchtturm… dort wollen wir hin… wir kommen an solch süßen, kleinen Strandhäusern vorbei… da kommen wir aus dem schwärmen garnicht mehr heraus…

…immer weiter ins Nirgendwo führt uns der Weg…

…dann endet der Weg… naja… oder so ähnlich… was man hier wohl als offizielle Straße bezeichnet würde bei uns wohl nichtmal als Feldweg durchgehen… also schieben wir die Räder durch Schlamm und unwegsames Gelände bis wir irgendwann auf einen Forstweg kommen… dem folgend, gepiesackt von Pferdebremsen, erreichen wir irgendwann tatsächlich den Leuchtturm… oder das was man hier so als Leuchtturm bezeichnet…

…durch den Schlamm zurück wollen wir nicht… die Alternative führt entlang der Autobahn… das gefällt uns garnicht… also bleibt nur der Strand und auch das führt uns teilweise durch unwegsames Gelände und wieder müssen wir schieben…

…irgendwann schaffen wir es aber wieder bis zurück und sogar noch in den nächsten Supermarkt…

…auch heute gibt es Schaschlik und auch heute versinkt die Sonne sehr schön…

…wir sitzen am Feuer und das Kind erfreut sich an Marshmallows…

…Strandtag – Waschtag…

…am Morgen weckt uns das Rauschen der Wellen… Wind und Regen haben nachgelassen…

…das Kind sitzt begeistert im Cockpit und schaut raus aufs Meer und wie die Vögel im Wasser auf den Wellen tanzen…

…nebenan wird der kleine Mitbewohner ausgeführt… sehr süß… schüchtern und argwöhnisch begutachtet er seine neue Umgebung… ich bin etwas neidisch, dass mein dicker Kater so etwas nicht mitmacht… das wäre wirklich wunderbar…

…hier gibt es erst einmal Tee mit Meerblick, wo es doch gerade trocken ist… der Tag könnte wohl weitaus schlimmer beginnen…

…gegen Mittag zieht noch ein Regengebiet über uns hinweg… also nutzen wir die Zeit fürs Wäsche waschen und eine heiße Dusche… wurde auch Zeit… also für die Wäsche…

…den Nachmittag verbringen wir faul am wunderschönen Sandstrand…

…am Abend wird es tatsächlich noch richtig schön und wir können einen langen Spaziergang an der wunderschönen Küste Lettlands machen, in die wir uns so verliebt haben…

…die Sonne versinkt zudem auch noch sehr hübsch und so geht ein recht ereignisloser Tag auch schon zu Ende…

…Reisetag – Regentag… Kabli – Tuja…

…der Ausblick aus dem Schlafzimmerfenster ist wunderbar… der angesagte Regen in der Nacht blieb aus…

…gegen Mittag brechen wir auf und steuern den nächsten Supermarkt an… wirklich schön ist es hier aber nicht… nun ja…

…generell ist heute irgendwie nicht der tollste Tag… ich habe Kopfschmerzen und grummelige Laune… außerdem regnet und stürmt es seit wir auf dem Campingplatz stehen…

…kann ja nur besser werden…

…wird es auch… wir sind sehr überrascht, als wir bemerken, dass unsere Nachbarn ihre Katze mit im Womo haben… sehr süß… da werden wir glatt neidisch… vor allem als sich der Tiger gemütlich hinten im Heckbett unter der Bettdecke am Fenster einkuschelt…

…das Wetter bleibt durchwachsen aber es könnte auch weitaus schlimmer sein… das Wasser ist stürmisch und aufgewühlt… das Rauschen der Wellen ist laut und schön…

…trotz Regen immer mal wieder, würde ich sagen, wir stehen ganz schön schön hier und morgen soll das Wetter weitaus besser werden…

…heute sind wir dann halt einfach mal faul und machen nichts weiter außer rumhängen und dem Sturm lauschen…

…zum Kochen sind wir auch zu faul und gehen nur bis in die ca. 30 Meter entfernte Strandbar… zur Abwechslung gibt es nämlich heute mal Schaschlik…

…Reisetag… Võrtsjärv – Kabli…

…Mairegen macht schön… aber es ist Juli…

…wir brechen zeitig auf, denn für den See ist für heute nur Regen gemeldet… wir fahren wieder Richtung Küste… das Wetter beruhigt sich schnell wieder und so tuckern wir entspannt über estnische Landstraßen…

…endlich bekommen wir auch einen Elch zu sehen…

…zumindest auf dem Schild… das mit der „Straße“ hat sich dann auch bald erledigt und es geht weiter über schlammige Schotterpisten…

…der Platz auf wir wollen liegt an der Küste im Wald versteckt… im Netz steht, die Zufahrt mit einem Wohnmobil sein schwierig… DIESES können wir nun bestätigen… ich bin tausend Tode gestorben auf dem schmalen Weg zwischen den Bäumen… schlußendlich kommen wir aber, von meinen Nerven abgesehen, unbeschadet an… unser Pedro hat sich ganz toll geschlagen…

…wir können aus dem Wohnmobil aufs Wasser schauen… traumhaft… etwas viel Wind leider aber irgendwas ist ja immer…

…da sind sie wieder… die menschenleeren Strände des Baltikums…

…Abendessen wird auch hier auf dem Feuer zubereitet… Feuerstellen sind hier mehr als genug, ohnehin ist hier kaum jemand… man hat locker 50 Meter Platz bevor ein weiterer Platz belegt ist… sehr schön… außer dem Rauschen der Wellen hört man hier rein garnicht…

…die Schaschlikspieße sind der Hammer… eingelegtes Schaschlik kann das Baltikum einfach perfekt… die Sonne versinkt auch sehr schön… nur der Wind treibt uns recht früh ins Wohnmobil…

…Võrtsjärv…

…der Võrtsjärv ist ein Traum… still und weit…

…wir verbringen eine ganze Weile hier unten am Steg… paddeln und schwimmen…

…der Platz ist am Morgen deutlich leerer geworden und Mittags sind wir sogar fast alleine hier… das genießen wir sehr…

…im frühen Nachmittag zieht ein Umwetter auf und wir wir müssen erstmal weg vom Wasser… also schnell alles einpacken und sichern… der Wind fegt mächtig vom See aus über den Platz…

…nach einer guten Stunde ist der Spuk vorbei und es ist zumindest wieder trocken… überall auf der Wiese hüpfen zur Freude des Kindes kleine Frösche umher…

…Abendessen gibt es heute vom Strandgrill… Holz fürs Feuer wird hier übrigens kostenfrei zur Verfügung gestellt… wunderbar…

…der Abend wird noch richtig schön, mit bestem Wetter am schönen Strand, mit Feuer und Wein… was will man mehr vom Urlaub… wir sind glücklich…

…Reisetag… Gauja – Võrtsjärv…

… wir stehen früh auf und sind früh unterwegs… heute geht es nach Estland an der Võrtsjärv See, denn zweitgrößten Binnensee des Baltikums…

…links und rechts auf den Feldern sitzen die Störche beim Frühstück im schönsten Sonnenschein…

…kurz vor der Grenze gehen wir noch etwas shoppen…

…dann sind wir zum ersten Mal in Estland und zu unserer Überraschung gibt es auch hier wieder endlose Landstraßen…

…allerdings gibt es hier dann doch ab und an sogar mal eine Kurve und die Ortsnamen werden auch immer niedlicher…

…suizidgefährdetes Wild lernen wir auch kennen, zum Glück verfehlen wir es knapp und alle ziehen wohlbehalten ihrer Wege…

…gegen Mittag kommen wir am Võrtsjärv See an… das Wetter ist bestens und wir gehen schwimmen und paddeln…

…der Platz ist top gepflegt und sauber… leider auch recht voll und nicht ganz günstig… die Waschmaschine am Platz ist defekt also bleibt mir nur Handwäsche…

…die Wäsche trocknet zumindest mit Aussicht auf den See…

…gegen Abend wird es mächtig voll hier auf dem Platz… so wirklich begeistern tut uns das nicht und wir schauen schon mal wo unser nächstes Ziel sein könnte…

…der Rest des Tages wird verpaddelt und verschwommen, in der Hängematte gelegen und Wein getrunken… so lässt es sich leben…

…Waschtag…

…die Wäsche ist schmutzig… wir sind schmutzig… höchste Zeit für einen Waschtag… doch die Waschmaschine ist besetzt und das Wasser kalt… so weit, so gut…

…könnte schlimmer sein… ich habe ja meine Hängematte…

…wir entscheiden, erst morgen auf dem nächsten Platz zu waschen… irgendwann muß die Wäsche ja auch trocknen und das würde heute wohl knapp…

…auf der Gauja ist viel los, ständig kommen Boote, Kanus oder ganze schwimmende Inseln an uns vorbei… mit grölenden Jugendlichen oder ganzen Familien… die Gauja scheint unter den Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel zu sein… uns ist es etwas zu viel Trubel…

…Elche sehen wir immer noch keine… dafür aber dicke Kröten und eine Ringelnatter beim Abendessen… es sah sicher lustig aus, wie das Kind und ich quietschend auf die Bank sprangen als die Natter vor unseren Füßen saß…

…das war auch schon die wohl größte Aktivität an diesem faulen Sonntag… ach nein… wir haben uns dann doch noch mit warmem Wasser putzen können… dennoch endet der Tag genau so wie er begonnen hat… in der Hängematte…

…Morgen geht es nach Estland… wir sind gespannt…

…Reisetag… Kolka – Gauja…

…am Morgen begrüßt uns wieder die Sonne, nachdem es die ganze Nacht geregnet hat…

…wir packen zusammen und gegen elf rollen wir wieder über endlose Landstraßen…

…keine Elche…

…nur Bäume soweit das Auge reicht…

…noch ein Stop am Maxima xx in Jurmala und dann umschiffen wir Riga großzügig, da wir wenig Lust haben quer durch die Stadt zu gurken… es schüttet wie aus Eimern… das macht wenig Spaß… aber schlußendlich reißt der Himmel wieder auf als wir ankommen auf dem tollen kleinen Campingplatz an der Gauja… Jaunzageri heißt er und wird von einer netten jungen Frau geführt, die perfektes Englisch spricht… traumhaft hier…

…jeder Platz hat einen eigenen überdachten Tisch mit Bänken und einer Feuerstelle… Hängematten gibt es auch zu Hauf… und Dart Scheiben…

…die Gauja hat doch mehr Strömung als wir dachten und so sind wir nicht sicher ob wir hier mit unseren aufblasbaren Booten fahren können… aber wir werden sehen…

…für heute belassen wir es bei Lagerfeuer und Rotwein…

…später entscheiden wir hier nicht allzu lang zu verweilen und Montag weiter an einen See nach Esti zu fahren…

…Kap Kolka…

…der Abend auf dem einsamen Parkplatz ist schön, wenn auch kühl… die Kerle mussten noch schwimmen in der Ostsee… ICH musste das nicht…

…über dem Meer zieht Regen auf…

…ich schlafe im Stuhl ein… der Tag war lang… geweckt werde ich von einer fremden Stimme… eine alte Frau steht vor uns uns redet mit uns… fragt woher wir kommen… als sie merkt, dass wir Deutsche sind spricht sie deutsch mit uns… Korrespondentin war sie… sagt sie… und das sie Livin ist und hier geboren… die Liven bevölkern diesen Erdteil schon seit dem 13. Jahrhundert… heute sind nur noch wenige geblieben, in der Nähe des Kap Kolka… 200 statistisch erfasste Liven gibt es noch in Kurland, wie man diesen Landstrich hier nennt…

…ich erzähle ihr, dass mein Großvater von hier stammt… sie freut sich und sagt, der Strand gehöre wohl uns heute Nacht, es wären ja sonst keine Menschen hier… schön…

…und so bleibt es auch bis am nächsten Tag… alles ruhig…

…morgens schwimmen in der Ostsee und Abschied von unserem Strand, dann geht es weiter bis zum Kap Kolka… hier treffen Ostsee und rigarer Meerbusen aufeinander… irgendwie hatten wir uns das spannender vorgestellt…

…also weiter zum Campingplatz für heute Nacht in Melnsils… schön ist es hier… leider ist der Nachmittag ziemlich verregnet aber so kommen wir wenigstens dazu die defekte Badezimmertür zu reparieren…

…dann gibt es weit gereistes Bier… DAS haben wir nämlich im letzten Sommer hier gekauft… schmeckt aber noch…

…wir essen in dem kleinen Lokal am Platz bevor wir die Regenpause nutzen um noch ein Stück an der Küste entlang zu laufen…

…am Wasser hin und durch den Wald zurück… wie verwunschen wirken diese Wälder hier… man erwartet fast, dass kleinen Trolle hinterm nächsten Baum hervor schauen oder einem ein Beinchen stellen und lachen…

…Reisetag… Karkel – Kolka…

…es ist früh und ich bin müde… die Mücken haben offenbar ein Festmahl an meinem Bein veranstaltet…

…wir machen uns reisefertig und stellen fest, dass unser Spülmittel, welches ich gestern in der Küche vergessen hatte dann wohl gemopst wurde… prima… fängt ja alles gut an heute…

…dann rollen wir vom Platz…

…das Verkehrsaufkommen auf der litauischen „Autobahn“ ist der Wahnsinn…

…ich möchte Elche sehen…

…vorerst aber sehen wir nur Lettland… eine Kontrolle an der Grenze gibt es auch zu Corona-Zeiten nicht… obwohl wir gelesen hatten, dass Touristen zumindest namentlich erfasst werden sollen… nunja…

…wir fahren in Liepāja einkaufen… Liepāja ist mit 68 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Lettlands ( zum Vergleich hat Düren 92 000 )…

…die Seitenstraßen hier sind nicht einmal geteert…

…wir fahren die Küste entlang Richtung Windau… Mittagspause machen wir hier…

…dann geht es weiter zum hochgelobten Radioteleskop in Irbene…

…man kommt garnicht erst bis hin… ich spare mir das Foto… enttäuschend…

…weiter geht es über endlose Landstraßen…

…wir parken ein… irgendwo im Nirgendwo am Ende der Welt, hinter einer Düne… wir sind ganz allein… traumhaft… wir sind froh uns GEGEN den offiziellen Campingplatz einige Kilometer weiter entschieden zu haben…

…hinter der kleinen Düne, nach ungefähr 30 Metern folgt dann nämlich das……… ein menschenleerer Strand…

…die restlichen Fotos muß ich euch morgen zeigen… das Netz hier ist eine Katastrophe…

…Karkel…

…der Tag begrüßt uns mit Regen und Sturm, also schlafen wir einfach bis Mittag… verpasst haben wir nichts außer nassen Füßen…

…doch pünktlich zum ersten Kaffee kommt auch schon die Sonne wieder raus und wir können an den windigen Strand…

…es ist wirklich traumhaft hier… die litauische Ostseeküste ist einfach nur toll… mehr kann man dazu nicht sagen… am liebsten würde ich LKW weise diese tollen bunten Steine mitnehmen, die im Wasser glänzen und glitzern…

…überall hängen hier diese Schaukeln in den Kiefernwäldern, die die Küsten hier säumen…

…leider werden wir von einem Hagelschauer erwischt und flüchten vorerst zurück zum Wohnmobil… doch das Wetter repariert sich recht schnell und wir schlendern ein wenig durch Karkel…

…zum Sonnenuntergang sind wir natürlich wieder am Strand… traumhaft… so wild und wüst kennt man die Ostsee bei uns garnicht…

…wir nehmen Abschied… Morgen geht es weiter die Küste entlang…

…Klaipeda..

…wir fahren hinaus auf die Ostsee… es ist wunderbar…

…die Ostsee ist ruhig, wie so meist… auch wenn ich gern etwas mehr Seegang haben würde… denn eigentlich merkt man kaum, dass man auf einem Schiff ist… dennoch lieben wir es gar sehr hier sein zu dürfen…

…das Kind ist völlig aus dem Häuschen vor Aufregung und Freude… sehr süß finden wir das…

…wenn er groß ist, möchte er Kapitän werden ❤

…wir schlafen wie die Steine, nur der Corona-Quirl in der Decke nervt etwas mit seiner Lautstärke…

…um 8:08 Uhr knarren die Lautsprecher in unserer Kabine und lautstark teilt man mit, dass man nun frühstücken könne… prima… wir schlafen erstmal noch zwei Stunden, dann gehen wir ans Deck und lassen und den Wind um die Ohren pusten…

…es ist toll… man sieht nicht außer Himmel, Wasser und der riesigen Maschine, die uns auf ihrem Rücken transportiert…

…ich habe das Meer schon immer geliebt und so genieße ich die Zeit sehr, die wir haben, um an Deck zu stehen und einfach in die Ferne zu schauen…

…das Essen vom Buffet ist tatsächlich lecker, wenn auch etwas kühl…

…Riga-CAT macht es sich unterdess auf dem Sonnendeck gemütlich…

…eine letzte Runde drehen wir übers Schiff…

…dann landen wir auch schon an in Klaipeda… Litauen…

…noch schnell einen Stop am Supermarkt und dann stehen wir in Karkel… die Störche erwarteten uns schon…

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